Das urheberrechtlich geschützte Werk ist einerseits Ausfluss der Persönlichkeit seines Schöpfers (man denke etwa an ein Tagebuch), andererseits kann es auch zum kommerzialisierbaren Vermögensobjekt werden. Zwischen der Kinderzeichnung, welche in aller Regel rein ideellen Wert hat, und einem kassenfüllenden Unterhaltungsfilm als Erscheinungsform der Kulturindustrie, gibt es für Werke eine grosse Spannweite unterschiedlicher Verwertungspotentiale.

 

Der erste von J. S. Bach verantwortete Notendruck: in Kupfer gestochene Titelseite der Partita BWV 825 (1726).