Das Urheberrecht steht im Dienst eines Ausgleichs von Interessenssphären: Vermittelt wird zwischen dem Individualinteresse der (Einzel-)Herrschaft über die eigenen Geistesschöpfungen einerseits und dem Freihaltebedürfnis der Allgemeinheit andererseits. Dem Ausschliesslichkeitsrecht des Werkberechtigten sind im Sinne eines offenen Kultur- und Wirtschaftslebens Schranken gesetzt.

 

Weder originell noch individuell? Das Zürcher Obergericht hat am 13. Dezember 2001 diesem Sofa den Urheberrechtsschutz abgesprochen
(Quelle: sic! 2002, 342).